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Geschichte

Rothenschirmbach, der kleine Ort an den großen Handelswegen

- Ein kurzer Abriss zur Geschichte unseres Dorfes -

Erste Erwähnung

Quelle:

Ortschronik; M. Frischbier (Teil 1 - 4)
Bearbeitung:

J. Grobe (Teil 4 - 6; nach 1989)

Die Geschichte des Ortes und seiner Einwohner begann bereits vor vielen Tausend Jahren. Erstmals urkundlich erwähntwurde Rothenschirmbach in dem fürdiese Region bedeutenden Hersfelder Zehntverzeichnis zum Ende des 8. Jahrhunderts unter der Nummer 33 als Scrinbechiu, das so viel bedeutet wie "Ort am hellen Bach".

Ausgrabungsfunde um unsere Ortslage – teilweise auch aus jüngster Zeit – beweisen, dass sich schon vor etwa 4.000 Jahren, in der Zeit der Band- und Schnurkeramik, Menschen in unserer Gemarkung angesiedelt hatten.
Zunächst war das Thüringische Kloster Paulinzella, welches demErbrecht nach Teile des Ortes als Besitz in Anspruch nehmen konnte, Grundherr des Ortes. Nachdem es "aus Mangel an Bauholz und Wasser" hier ca. 1113 nicht zu einer neuen KIostergründung kam, erwarb diese Besitzanteile einige Zeit später das 1141 gegründete Zisterzienserkloster im nahen Sittichenbach.

1150 schenkte ein Ministerial Heinricus de Schernbeke dem Kloster Sittichenbach einen Steinbruch bei Rothenschirmbach. Wahrscheinlich begann damit die wirtschaftliche und bauliche Erweiterung des Klosters. Ebenso ist aus Urkunden zu entnehmen, dass 1314 jenes Kloster zur Abrundung seines umliegenden Besitzes weitere Güter in Rothenschirmbach erwarb. Die Zisterziensermönche kultivierten das Rhonetal und betrieben Bergbau.


Aus dem Jahre 1490 geben Lehnbriefe über Güter zu Rothenschirmbach Auskunft, dass „Bauern eine große Fläche Landes, die sie bisher in Pacht gehabt hatten, zu ewigen Erbzins überlassen wurde“. Diese Ernennung der Bauern zu Erbzinsbauern führte zu einer wirtschaftlichen Verbesserung für einen Großteil der Einwohner und in den folgenden Jahrhunderten zu einem gewissen Wohlstand des ganzen Ortes.

"Als kleines Bauerndorf mit vielen Handwerksbetrieben überdauerte es auch die schwersten Zeiten der vergangenen Jahrhunderte.“ So schrieben viele Chronisten des Umkreises über Rothenschirmbach.
Von der Bauernschlacht im Jahre 1525 wird berichtet, dass die aufständischen Bauern sämtliche Klöster der Grafschaft Mansfeld, darunter auch Sittichenbach, zerstörten. „Graf Albrecht von Mansfeld eilte mit seinen Mannen herbei, umzingelte mit vielen Reitern die führerlosen Bauern und schlug über 200 Bauern nieder... Die zu Rothenschirmbach bei dem Dorfe niedergehauenen Bauern wurden bei einer großen Linde begraben".
Die Lage unseres Dorfes an einer der Hauptverkehrswege des Landes, die den Namen Kupfer- und Weinstraße trägt, war zwar wirtschaftliche von Bedeutung, aber auch nicht gerade ungefährlich. Das im Mansfeldischen erzeugte Kupfer, ebenso die im Harz hergestellte Holzkohle gelangten auf diesem Wege in den Süden bis in das ferne Venedig. Zugleich kamen die südländischen und auch exotischen Waren so bis in die nördlichsten Gebiete. Diese freie Handelsstraße erlaubte es, dass Menschen und Truppen aller Länder hier durchzogen, aber auch "raubten, plünderten und sengten".

All dem zum Trotz hatte sich unser Ort bis zum Dreißigjährigen Krieg zu einem starken Bauerndorf entwickelt. Und selbst dieser Krieg und seine bestialischen Folgen hielt diese Entwicklung nicht auf. Bedauerlich ist es für unsere Nachwelt allerdings, dass in diesem Krieg „alle Akten des Ortes betreffend verbrannt" worden sind, wobei der Ort selbst fast völlig zerstört wurde. Erst ab dem Jahr 1642 kann man schriftliche Aufzeichnungen im Kirchenarchiv finden.

Aufschwung im 19. Jahrhundert

Zu den wenigen Akten im Gemeindearchiv gehört u.a. ein "Verzeichnis der Wohngebäude, Scheunen und Ställe" aus dem Jahre 1802. Daraus ist zu entnehmen, dass in Rothenschirmbach

61 Wohnhäuser

1 Kirche

1 Pfarre

1 Schule

1 Hirtshaus

1 Brauhaus

1 Gemeines Spritzenhaus und

1 Windmühle

vorhanden waren.

Im Jahre 1817 wurde Christian Leberecht Zedel Pfarrer in Rothenschirmbach. Ihn ärgerten diese wenigen Aufzeichnungen sehr und so begann er noch in demselben Jahr eine Pfarrchronik zu schreiben, die acht seiner Amtsnachfolger bis 1939 vervollständigten.


Aus dieser Chronik und der Fülle der fortan gemachten Niederschriften lassen sich die Geschehnisse und Entwicklungen in und um unseren Ort und seine Einwohner bildhaft schildern.

In dem "kleinen Bauerndorf mit vielen Handwerksbetrieben" war der Ackerbau die Haupteinnahmequelle der Einwohner. Auf dem "Roten Berg", der nicht das beste Ackerland war, wurde das wichtige Brotgetreide angebaut, an den Hängen und Bergen weidete das Vieh, vornehmlich Schafe und Gänse, und man pflanzte Obstbäume.

Bei 11 Anspännern mit beträchtlichem Landbesitz standen die meisten Einwohner in "Lohn und Brot". Nur einige wenige verdienten ihren Unterhalt in den Bergwerken oder mit Holzfällen in den kurfürstlichen Wäldern.
Im Ergebnis des Wiener Kongresses von 1815 kam Rothenschirmbach, im Amte Sittichenbach, nicht nur unter preußische Herrschaft sondern am 1. Oktober 1816 auch zum Kreis Querfurt.

Der Ausbau der Wein- und Kupferstraße 1847 „durch die Pfanne“ (ein sagenumwobenes Flurstück) und 1869 als „Preußische Provinzialchaussee“ mit Kleinschlacke gepflastert, brachten dem Ort wohl einen bedeutenden wirtschaftlichen Aufschwung.

„Am 1. Dec dieses Jahres ging zum ersten Male seit den zwanziger Jahren dieses Jahrhunderts eine Post von Querfurt nach Eisleben und hielt bei Rothenschirmbach zur Aufnahme von Passagieren an. Sie passierte den Ort früh nach 5 Uhr und kam abends ebenfalls 5 Uhr wieder von Eisleben zurück. Ein Ereignis für uns wie die Vollendung der Pacificeisenbahn und die Eröffnung des Suezcanals" schrieb Pfarrer Zedel in seine Kirchenchronik. In dieser Zeit vergrößerte der Ort sich auch territorial. Waren es zunächst nur die so genannten Anspänner, die für sich selbst neue und größere Häuser bauten, so bauten sie aber auch für ihre Dienstleute Arbeiterhäuser. Doch immer öfter konnten sich auch die fleißigen Handarbeiter ein kleines neues Häuschen leisten. Hinzu kamen dann die „Neueinwohner", die an dem Ort mit dem "Hellen Bach" und an seinem "Roten Berg" nicht nur Gefallen sondern auch Arbeit fanden.


Das wachsende Gemeindekassenvermögen erlaubte es, die mit der wachsenden Einwohnerzahl erforderlich gewordenen Veränderungen auszuführen. 1858 wurde ein neues Schulhaus gebaut, 1863 war der allgemeinen Sicherheit wegen ein neues Spritzenhaus gebaut worden. 1888 weihte man sogar eine zweite neue Schule ein und baute 1893 auf Initiative des damaligen Pfarrers Dr. Gustav Warneck eine neue größere Kirche.

Die alte Kirche, vermutlich schon im 10. Jahrhundert gegründet und dem Heiligen Pancratius geweiht, wurde innerhalb eines knappen Jahres durch eine aus dem hier typischen Rotsandstein unserer Berge ersetzt.



Zeit nach 1945

In beiden Weltkriegen waren Bürger als Opfer zu beklagen, wobei der Ort selbst von Zerstörungen verschont blieb. Der Zustrom der Umsiedler 1945 ließ die Einwohnerzahl von ca. 650 bis auf über 1.000 ansteigen. Darunter waren sehr viele Umsiedler aus Pommern und Schlesien, die bereits in den zwanziger Jahren hier in der Saison gearbeitet hatten. Die Bodenreform brachte für 13 Bauern einen Neuanfang.
Das „typische Bauerndorf mit seinen kleinen Handwerksbetrieben" platzte fast aus den Nähten. So waren bis Ende 1960 etwa 20 Gewerke in Rothenschirmbach ansässig:

2 Schmiede

2 Tischler

2 Stellmache

2 Bäcker

1 Fleischer

1 Schuster

1 Sattler

1 Schneider

1 Müller

1 MaIer

1 Frisör

1 Fuhrunternehmen mit Kohlehandel

1 Holzhandel mit Sägegatter

1 Milchgeschäft

2 Verkaufseinrichtungen

2 Gaststätten

1 Poststation

1952 gründeten einige Bauern des Ortes die LPG "Thomas Müntzer". Sie war bis zur Wende 1990 mit 370 Arbeitsplätzen der größte Arbeitgeber in Rothenschirmbach. Doch mehr und mehr Einwohner fanden in den sich entwickelnden umliegenden Städten in den verschiedensten Industriezweigen sowie im Handel und Verkehr Arbeit.

In der immer noch von der Landwirtschaft geprägten Gemeinde, die mit ihren mehr als 100 Schrebergärten und dem kleinen Gartenlokal „Die Gurke“, später „Die Bauernstube“, ihre Bürger begeisterte, in der ein bereits vergessener Volkschor, geleitet von einem Lehrer, einmal sehr aktiv war, die mit den umliegenden LPGs Kooperationsgemeinschaften bildete, in der 1969 eine moderne10-klassige „Polytechnische Oberschule“ eingeweiht wurde, in der traditionelles Brauchtum mit den „Pfingstburschen 80“ wieder gepflegt wurde - und wird, in dem der bereits 1920 gegründete Fußballverein, aber auch ein Kegelklub und verschiedene Tanzgruppen, immer wieder für sportliche Begeisterung sorgten, und nicht zuletzt die 1922 gegründete Freiwillige Feuerwehr, die für Schutz und Sicherheit der Bürger immer für den Ort in Bereitschaft war und ist, brachte der politische Umbruch 1990 unzählige Veränderungen.

Nach der Wende von 1989

Mit der Errichtung eines ca. 18 Hektar großen Gewerbegebietes südlich des Kerndorfes im Jahre 1992 - als eines der ersten nach der „Wende“ in der Region – veränderte sich die Infrastruktur des Ortes.

Neue Handwerksbetriebe und mittelständische Unternehmen zeigten ihr Interesse an Firmengründungen. Der geplante Bau der Bundesautobahn A38 von Leipzig bis Göttingen sowie die Planung einer Anbindung der Bundesstraße 180 an die A38 in der Nähe des Ortes mit einer westlich verlaufenden Umgehungsstraße begünstigte diese Entwicklung noch.

Infolge einer 1993/94 durchgeführten Gebietsreform im Land Sachsen-Anhalt und der damit entstandenen neuen Verwaltungseinheiten schloss sich Rothenschirmbach 1993 der Verwaltungsgemeinschaft „Am Hornburger Sattel“ an. Damit war zugleich ein Wechsel aus dem Kreis Querfurt in den Kreis Eisleben bzw. den späteren Kreis Mansfelder Land verbunden

Diese veränderten kommunalen Verhältnisse, aber auch die sinkenden Schülerzahlen hatten zur Folge, dass aus der zehnklassigen Oberschule eine Grundschule wurde und auch diese letztlich 1999 geschlossen werden musste. „Somit wurde das Kapitel Schule in Rothenschirmbach nach 350 Jahren zu den Akten gelegt.“

Nach und nach nahm das Verkehrsprojekt Bundesautobahn A 38 Gestalt an. Eine Bedingung dafür war ein Zubringer, der nicht mehr durch den Ort führt. Seit dem 18.11.2002 rollt der Verkehr wohltuend für die Einwohner – aber nicht geräuschlos – am Ort vorbei. Kurze Zeit später am 17.12.2002 wurde dann auch der Autobahnabschnitt Sangerhausen Süd – Rothenschirmbach für den Verkehr freigegeben.

Nach langen fast 5 Jahre andauernden Gesprächen und Verhandlungen und zwischenzeitlichen erheblichen Änderungen der kommunalen Rechtslage auf Grund eines politischen Wechsels im Jahre 2002 im Land Sachsen-Anhalt entschied sich Rothenschirmbach gemeinsam mit Volkstedt und Wolferode für eine Eingliederung in die Lutherstadt Eisleben, die zum 01.01.2005 wirksam wurde.

Im Zuge der Entwicklungen seit ca. 1992 hat sich die Lebensqualität im Ort erheblich verbessert. Das Gewerbegebiet mit verschiedenen Einkaufsmöglichkeiten vom Baumarkt über Küchen, Lebensmittel und Fahrzeuge u.v.a., mit produzierendem Gewerbe und Handwerksbetrieben sowie die verbesserten Anbindungen an die benachbarten Orte und Städte, zukünftig auch an die Großräume Halle-Leipzig und Göttingen, tragen dazu bei.


Der kleine Ort an einer großen Handelsstraße ist um Einiges größer geworden und liegt heute an einem Verkehrsknoten zweier bedeutender Straßen im Mitteldeutschen Raum.

Rothenschirmbach als Teil der Lutherstadt Eisleben

Der Widerspruch oder auch die Schere zwischen der relativ kleinen Einwohnerzahl des Ortes auf der einen Seite und der weiteren kontinuierlichen Entwicklung von Handwerk, Gewerbe und Handel auf der anderen Seite überforderte den Ort letztlich zum Ende der 1990iger Jahre und führte zu immer schwierigeren Konstellationen für den selbständigen Fortbestand der Gemeinde.

Der Finanzbedarf unseres Dorfes wurde vom Land wie überall zuvorderst im Verhältnis zur Einwohnerzahl betrachtet und ermittelt. Die tatsächliche wirtschaftliche Entwicklung nahe der großen Verkehrsachsen führte aber dazu, dass der Ort letztlich die anstehenden Aufgaben insbesondere in Verbindung mit den Aktivitäten von Handel und Gewerbe am Ort nicht mehr selbständig erfüllen konnte. Solche gegensätzlichen Entwicklungen waren und sind im Regelwerk (besonders Planungsrecht und Finanzausstattung) des Landes einfach nicht vorgesehen. Das Erfordernis bzw. die Möglichkeit von Einzelfallentscheidungen und Hilfen wurde von den Landesministerien damals nicht gesehen. Damit blieb für Rothenschirmbach nur die Option, die positive Entwicklung der 1990iger Jahre unter dem Dach eines starken Partners möglichst fortzuführen. Im Zuge der vom Land ab 1999 angestrebten Gebietsreform kam es schließlich – nach Referendum der Einwohner – zur Eingemeindung in die Lutherstadt Eisleben zum 1. Januar 2005.

Das Verhältnis zwischen Kernstadt und Ortsteil war auf Grund des freiwilligen Charakters des Zusammengehens immer von gegenseitigem Verständnis, aber zugleich auch von erheblicher Sorge um die Größe der Aufgaben auf beiden Seiten geprägt. Schließlich stand die Kernstadt selbst vor großen Herausforderungen. Weite Bereiche der Altstadt von Eisleben bedurften (und das gilt bis heute) enormer Anstrengungen für Rückbau und Sanierung. Bis 2009 wurden 10 Ortsteile in die Lutherstadt eingemeindet. Auch in den anderen Ortsteilen gab es und gibt es viele unerledigte Aufgaben. Zudem sollten die Lutherstätten mit Blick auf die Lutherdekade 2017 entwickelt werden. All dies war in einer Zeit zu bewältigen, in der der Aufholprozess nach der Wende gerade im neu zusammengeführten Landkreis Mansfeld-Südharz (ab 2007) in einer insgesamt strukturschwachen Region langsamer voran ging und die Förderungen und Zuweisungen aus Landes- und Bundesmitteln allmählich geringer wurden.

Weiterentwicklung von Handel und Gewerbe

Auch in Rothenschirmbach gab es ab 2005 gegenläufige Veränderungen. So wurde mit der Übernahme der Handelskette Kondi durch Netto letztlich der frühere Edeka-Landmarkt Ende 2007 geschlossen. Damit war keine Einkaufsmöglichkeit am Ort mehr für viele Lebensmittel und Waren des Alltages vorhanden. Auch der Baumarkt BauSpezi am Ort musste dem zunehmenden Druck auf dem Heimwerker- und Gewerbemarkt im Osten weichen. Neuansiedlungen (z.B. Bogdan Schulz GmbH für Holzverarbeitungsmaschinen, Niederlassung EHL Schmidt) konnten sich auf Dauer nicht am Markt durchsetzen.

Gerade in den folgenden Jahren gab es auch viel positive Aktivitäten sowohl der ortsansässigen Unternehmen als auch von Bürgern des Ortes, um den etwas ins Stocken geratenen Entwicklungsprozess wieder zu beleben.

So kam es ab 2010 zur Erweiterung des Elektronikherstellers CT-Video um ca. 40 Arbeitsplätze. Auch die Fa. Vogelsang nahm eine Erweiterung seiner Herstellungshallen und Tätigkeitsfelder vor. Der örtliche Autohandel wurde um Angebote anderer Hersteller neben Honda (u.a. Fiat, Alpha Romeo, heute Kia) erweitert. Die Tankstellenkette Hoyer betreibt eine Selbstbedienungstankstelle am Ortseingang aus Richtung Osterhausen. Das Gelände der seit Ende der 1990iger Jahre am Ort ansässigen Fa. EHL Schmidt wird heute von der TEHA Querfurt GmbH genutzt und vermarktet bzw. vermietet.

Die wohl wesentlichste Aktivität für den Ort nach 2010 war die Entscheidung unseres örtlichen Landwirtschaftsbetriebs, die Einkaufsmöglichkeiten ab 2012 wieder wesentlich zu verbessern. Die Rothenschirmbacher Agrargenossenschaft als investierendes Unternehmen hat dazu maßgeblich beigetragen, über eine Direktvermarktung eigener und Regionaler Produkte (mit Unterstützung der Mitglieder des Bauernverbandes) das Angebot systematisch zu entwickeln. In der Folge konnte auch wieder eine Bäckerei (Morgenstern) den Vertrieb am Ort aufnehmen.


In den Jahren 2013/2014 hat die Rothenschirmbacher Agrargenossenschaft das Angebot insbesondere auch für Auswärtige und durchreisende Gäste erheblich verbessert. So eröffneten im Juni 2013 das örtliche „Brauhaus“ (mit gutbürgerlicher Küche) seine Pforten und im Umfeld des Rothenschirmbacher Landmarktes entstand ein attraktiver Generationenspielplatz mit Kräutergarten und Streichelzoo zum Verweilen und Dazulernen – gerade auch für durchreisende „Stadtmenschen“.